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Einladung zum Fachsymposium
Vom Sprechen und Schweigen über Antisemitismus

am 15. und 16. November 2016 in Berlin


Kurzbeschreibung

Das Fachsymposium „Vom Sprechen und Schweigen über Antisemitismus“ ist ein Forum für gemeinsame Reflexion über Antisemitismus aus der Sicht der jüdischen Zivilgesellschaft - Studierender, Medienschaffender, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen. Mit diesem Event will das Kompetenzzentrum der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland jüdische Perspektiven auf Antisemitismus sichtbar machen,
Selbstermächtigungsideen diskutieren und Ressourcen bündeln. Die Teilnehmer*innen erwartet ein vielseitiges Programm, das durch Referent*innen aus Wissenschaft, Kunst und bildungspolitischer Praxis bereichert wird. Das Fachsymposium greift die Erkenntnisse der Empowerment-Bewegung auf und stellt die unterschiedlichen Empowerment-Ansätze zur gemeinsamen Diskussion. 









Eine Voranmeldung ist erforderlich.

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Programm

1. Tag

14.00 - 14.30 Uhr
Eröffnung
Benjamin Bloch, ZWST*
Thomas Heppener, BMFSFJ*

14.30 - 14.45 Uhr
Keynote
Antisemitismus und Empowerment** – eine thematische Hinführung
Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum, ZWST

14.45 - 16.00 Uhr
Symposium 1
Vom Sprechen und Schweigen über Antisemitismus – Fragen, Herausforderungen, Handlungsoptionen
mit Volker Beck (MdB*), Thomas Heppener (BMFSFJ), Jan Fahlbusch (ODIHR/OSZE*; angefragt) und Barbara Schäuble (ASH* Berlin)
Moderation: Klaus Müller, USHMM* (angefragt)
 

16.00 - 16.30 Uhr / Pause

16.30 - 17.00 Uhr
Publikumsgespräch und Reflexionsraum
Antisemitismus und Empowerment – eine Bestandsaufnahme
Moderation: Romina Wiegemann, Kompetenzzentrum, ZWST

17.00 - 18.00 Uhr
Symposium 2
Antisemitismus und Empowerment - Selbstermächtigung als Strategie im Umgang mit Veranderung** und Fremdmachung
mit Max Czollek (Autor), Mirna Funk (Journalistin und Autorin) und Pasquale Virgine Rotter (Bildungsreferentin und Empowerment-Trainerin)
Moderation: Aron Schuster, ZWST

18.00 - 19.30 Uhr
Abendessen

19.30 – 21.00 Uhr
Lesung
„Desintegration“ – kritische Positionen zur deutschen und jüdischen Gegenwart
mit Max Czollek und Sasha Marianna Salzmann, Maxim-Gorki-Theater, Berlin
Moderation: Shelly Kupferberg, Rundfunk Berlin Brandenburg, Berlin


2. Tag

9.30 - 10.30 Uhr
Review
mit Viktorija Kopmane, Kompetenzzentrum, ZWST  
 

10.30 - 12.30 Uhr
Symposium 3
Jüdische Perspektiven auf Differenzordnungen und Antisemitismus - Subjektorientierung und Antisemitismuskritik in Bildung und Forschung
mit Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank), Julia Bernstein (Frankfurt University of Applied Science) und Dani Kranz (Bergisiche Universität Wuppertal)
Moderation: Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum, ZWST

12.30 - 14.00 Uhr
Mittagessen

14.00 – 15.30 Uhr
Erfahrungsräume
1. "Die Heimat der Heimatlosen", Lana Chudnovska, Berlin
2. Deutsch-jüdische Blogsphäre, Juna Grossmann, Berlin
3. Zivilgesellschaftliche Erfassung antisemitischer Vorfälle in Berlin, Benjamin Steinitz, RIAS*
4. "Ist Jude ein Schimpfwort?", Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum, ZWST
5. Empowerment durch mediale Sichtbarmachung, Sharon Adler, AVIVA Berlin

15.30 - 16.00 Uhr / Pause

16.00 - 17.00 Uhr
Symposium 4
Open Space and Future Lab - Forum für Ideen und Networking
Moderation: Anja Olejnik, Joint Distribution Committee

17.00 - 17.30 Uhr
Tagungsreflexion
mit Hannah Peaceman, Universität Erfurt

17.30
Abreise

Gesamtmoderation: Anastassia Pletoukhina, Berlin


*Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
*Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
*Mitglied des Deutschen Bundestages
*Abteilung für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

*United States Holocaust Memorial Museum
*Alice Salomon Hochschule
*United States Holocaust Memorial Museum
*Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus

**Empowerment ist ein Handlungskonzept zur Potenzialsteigerung von Einzelnen und Gruppen. Im sozialen und politischen Bereich gewinnt es immer mehr an Bedeutung und findet eine breite Anwendung als Erkenntnisinstrument für individuelle Entwicklung und gruppenbezogene Selbstermächtigungsprozesse.
**Veranderung (Differenzzuschreibung, Fremdmachung engl. »Othering« ) ist ein Prozess, der in gesellschaftliche  Macht- und Herrschaftsverhältnisse fest eingeschrieben ist. Sofern nicht kritisch hinterfragt, bleibt Veranderung ein gewaltvoller Akt der Zuweisung, Festschreibung und Unterwerfung von Personen oder Gruppen unter eine bestimmte Differenzordnung. 



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Teilnahmebedingungen

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, den 15.11.2016, um 14 Uhr und endet am Mittwoch, den 16.11.2016, um 17.30 Uhr. Unterkunft und Verpflegung sind inbegriffen. Die Unterbringung erfolgt in Zweibettzimmern. Auf Anfrage ist eine Unterbringung gegen einen Aufpreis in einem Einzelzimmer möglich. Reisekosten werden gegen Vorlage von Originalbelegen (Bus oder Bahn, möglichst zum Sparpreis, 2. Klasse) erstattet. Der Selbstkostenbeitrag beträgt 20,- EUR und wird vor Ort bar entrichtet.


Anmeldeschluss ist der Freitag, 04.11.16.

Veranstaltungsort: Berlin Mitte
Kompetenzzentrum

Das neue Kompetenzzentrum der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) zielt auf die Entwicklung und Implementierung wirksamer Empowerment- und Präventionsansätze im Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung. Das primäre Anliegen des Kompetenzzentrums ist die Stärkung der jüdischen Gemeinschaft in ihrem Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung. Hierfür entwickelt und erprobt das Kompetenzzentrum innovative Bildungsformate in drei Handlungsbereichen: Community Coaching, Fachberatung und politische Bildung.

Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum finden Sie unter: 

www.zwst-kompetenzzentrum.de

Kontakt

ZWST 
Kompetenzzentrum
für Prävention und Empowerment
www.zwst-kompetenzzentrum.de

Viktorija Kopmane

Seminarmanagement und Assistenz
kopmane@zwst-kompetenzzentrum.de

Tel: 030 513 039 88
www.zwst-kompetenzzentrum.de
info@zwst-kompetenzzentrum.de

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ZWST
Kompetenzzentrum
für Prävention und Empowerment
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