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Ausbildung in Beratungskompetenz

Zum Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung

30.03.16 - 01.04.16 in Berlin 
Kurzbeschreibung

Antisemitismus ist nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch eine zutiefst persönliche, lebensgeschichtliche und familienbiographische Erfahrung. Die 7-modulige Ausbildung in Beratungskompetenz, bestehend aus 5 Basismodulen und 2 Praxismodulen, bietet Raum für biograpische Reflexionendialogischen Erfahrungsaustausch und Möglichkeit für Qualifizierung im Themenfeld der Antidiskriminierungs- und Opferberatung. Sie richtet sich in erster Linie an Fachkräfte – Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Migrationsberater*innen, Jugendreferent*innen – die in jüdischen Institutionen arbeiten oder ähnliche Aufgaben übernehmen. 



Ziele

Das zentrale Anliegen der Ausbildung ist die Stärkung der Handlungskompetenz von Einzelnen sowie Förderung der Beratungspraxis von jüdischen Institutionen – insbesondere im Bereich der Bildung, Erziehung und Sozialarbeit – im Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung. Langfristig will die Ausbildung dazu beitragen ein Beratungsnetzwerk zu etablieren, welches jüdische Einrichtungen in ihrer Arbeit zu Diskriminierung und Antisemitismus deutschlandweit unterstützen kann. 

Inhalte

Die 7-modulige Ausbildung besteht aus 5 dreitägigen Basismodulen und 2 Praxisseminaren mit anschließender Supervision und Praxisbegleitung je nach Wunsch und Bedarf der Gruppe. Die einzelnen Seminare sind modular aufgebaut und ergeben ein zusammenhängendes Curriculum. Das Programm der Ausbildung:
  • vermittelt Sachkenntnisse über Antisemitismus und Diskriminierung
  • legt Wert auf Selbstreflexion und biographische Gruppenanalyse
  • bietet Übungen für Kommunikation und Gesprächsführung
  • fokussiert Besonderheiten der Beratung zu aktuellem Antisemitismus
  • ermöglicht Einblicke in die Beratungspraxis anderer Verbände und Institutionen
  • gibt Überblick über die rechtlichen Grundsätze der Antidiskriminierungsberatung und Grundprinzipien psychologischer Beratung von Betroffenen antisemitischer Gewalt
  • setzt auf die Entwicklung von Qualitätskriterien sowie die Sicherung von Instrumenten einer qualifizierten Beratungspraxis zum Antisemitismus
Teilnahmebedingungen 

Das erste Modul findet vom 30.03.2016 – 01.04.2016 in Berlin statt. Die Teilnahme an allen Ausbildungsmodulen wird vorausgesetzt. Das Seminar beginnt am Mittwoch, den 30. März um 16.00 Uhr und endet am Freitag, den 1. April 2016 um 13.00 Uhr. Unterkunft und Verpflegung sind inbegriffen. Reisekosten können gegen Vorlage von Originalbelegen (Bus oder Bahn, 2. Klasse) bis zu 50% erstattet werden.
Der Selbstkostenbeitrag beträgt 30,- EUR und wird vor Ort bar entrichtet. Nach dem Abschluss der Module erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Eine verbindliche Anmeldung ist ab sofort unter folgendem Link möglich:

ANMELDUNG
Anmeldeschluss ist am 24.03.2016.
Kompetenzzentrum

Das neue Kompetenzzentrum der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) zielt auf die Entwicklung sowie Umsetzung wirksamer Empowerment- /Präventionsansätze im Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung. Das Kompetenzzentrum versteht sich als Forum für Bildung, Beratung und Vernetzung. Das primäre Anliegen der neuen Fachstelle ist unter anderem die Stärkung der jüdischen Gemeinschaft in ihrem Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung.
Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum finden Sie unter: 

www.zwst-kompetenzzentrum.de

Veranstalter

ZWST 
Kompetenzzentrum
für Prävention und Empowerment 
Schönhauser Allee 12
10119 Berlin

Kontakt:
Viktorija Kopmane
Veranstaltungsmanagement
kopmane@zwst-kompetenzzentrum.de



Marina Chernivsky
Programmleitung
chernivsky@zwst-kompetenzzentrum.de

René André Dittrich-Bernuth
Koordination
bernuth@zwst-komptetenzzentrum.de

Tel: 030 513 039 88
www.zwst-kompetenzzentrum.de

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ZWST
Kompetenzzentrum
für Prävention und Empowerment
Schönhauser Allee 12
10119 Berlin
Deutschland

info@zwst-kompetenzzentrum.de
www.zwst-kompetenzzentrum.de
0176 225 08 407 (Marina Chernivsky, Programmleitung)
0172 357 28 69 (Renè Andrè Bernuth, Projektkoordination)
0157 343 25 144 (Viktorija Kopmane, Veranstaltungsmanagement und Assistenz)